Gesichter des Puppentheaters – Kurzportraits Nr. 4

Moritz Götze, Mitglied des Vorstandes unseres Vereins

 

Mit besonderen Menschen gibt es auch besondere Erlebnisse, den halleschen Künstler Moritz Götze erreiche ich zum Kurzinterview für unsere kleine Reihe am Telefon in Rumänien.

1. Herr Götze sind Sie dienstlich oder privat in Rumänien?
Wir machen Urlaub. Nach einer Paddeltour sind wir gerade im Donaudelta angekommen. Wegen einer Unwetterwarnung genieße ich mit meiner Frau gerade, nach Übernachtungen im Zelt, die Vorzüge eines Hotels.

2. Herr Götze, Sie sind sehr bekannt als bildender Künstler auch über die Grenzen Sachsen-Anhalts hinaus. Woher kommt Ihre Affinität zum Puppentheater Halle?
Ich habe mein Atelier im Giebichensteinviertel und kenne das Puppentheater aus der Zeit als es sich noch im Mühlweg befand. Ich war mit meinen Kindern häufig dort, was immer ein tolles Erlebnis war.

3. Was macht für Sie die Faszination des Halleschen Puppentheaters aus? Welche Produktion mögen Sie besonders?
Sehr viel Zeit regelmäßig ins Theater zu gehen bleibt mir leider nicht, da ich wegen zahlreicher Projekte an verschiedenen Orten deutschlandweit unterwegs bin. In besonderer Erinnerung ist mir „Der Besuch der alten Dame“ geblieben. Anfangs war es ungewohnt Personen und Puppen auf der Bühne zu sehen, aber nach und nach entfaltete sich eine große Faszination.

4. In Zusammenarbeit mit Christoph Werner entstand vor einigen Jahren ein Bühnenbild für die Schauspielproduktion HAMLET. Gibt es weitere Zusammenarbeiten mit den darstellenden Künsten besonders mit dem Puppentheater? Oder sind sie geplant?
Die Zusammenarbeit war eine tolle Erfahrung. Es war mein erstes Bühnenbild und hat ziemlich viel Kraft gekostet. Als bildender Künstler bin ich ja eher ein Einzelkämpfer.

5. Was sind Ihre aktuellen Projekte? Wo kann man zurzeit Ihre Werke sehen?

 

Vielen Dank, Moritz Götze für das kurze Interview und viel Erfolg für die kommenden Projekte.
Katrin Dinebier
Juli 2016